Supply Chain Management (SCM)

Einführung in das Supply Chain Management (SCM)

Die Ideen zum Supply Chain Management (SCM) entstanden Anfang der 80er Jahre in den USA, Mitte der 90er Jahre wurde Supply Chain Management (SCM) auch in Deutschland langsam populär.

Die Wegbereiter des Supply Chain Management (SCM) definieren den Begriff Supply Chain Management (SCM) jeweils unterschiedlich, von der Verkettung von Systemen der Auftragsabwicklung bis hin zu der Verknüpfung sämtlicher Wertschöpfungsketten.

Allen gemeinsam ist jedoch der Gedanke der Integration und Verkettung von Unternehmensaktivitäten. Supply Chain Management (SCM) deckt hierbei das komplette Unternehmensnetzwerk ab und umfasst auch sämtliche Lieferanten, Dienstleister, sowie Geld-und Informationsflüsse.

 

Ziel des Supply Chain Management (SCM)

Hauptaufgabe des Supply Chain Management (SCM) ist es die Kosten innerhalb der Supply Chain zu reduzieren. Hierbei achtet das Supply Chain Management (SCM) auf Termine, Qualität, Quantität, Preis, sowie Liefer-und Lagerorte.

Diese werden von einem heterogenen Interessennetzwerk aus Lieferanten, Händlern, Herstellern, Distributoren und Dienstleistern bedient.

 

Maverick-Buying im Supply Chain Management (SCM)

Das Supply Chain Management (SCM) versucht ebenfalls dem „Maverick-Buying“ entgegen zu wirken. Hierunter versteht man, dass obwohl ein Rahmenvertrag mit einem Lieferanten geschlossen ist, Waren außerhalb dieses Kontakts beschafft werden. Eine Kennziffer die das Maverick-Buying wiedergibt ist die Rahmenvertragsquote. Diesen Kostenfaktor des unkontrollierten Beschaffens versucht das SCM entgegen zu wirken.

 

Kostenfaktor C-Artikel im Supply Chain Management (SCM)

Ein besonderer Kostenfaktor, der durch das Supply Chain Management (SCM) reduziert werden kann, ist die Beschaffung von sog. C-Artikeln. Hier ist das Maverick-Buying besonders ausgeprägt. Eine der häufigsten Ursachen für dieses Phänomen ist schlichtweg, dass die verantwortlichen Mitarbeiter keine Kenntnis von entsprechenden Lieferantenverträgen haben.

 

Purchasing-Card im Supply Chain Management (SCM)

Ein Lösungsansatz um das diffuse Bestellen zu unterbinden ist die Einführung einer Purchasing Card. Somit können ausgewählte Mitarbeiter bei definiertem Dienstleistern einkaufen.

 

Das SCOR-Modell im Supply Chain Management (SCM)

Mit dem Supply-Chain-Operations-Reference-Model (SCOR-Modell) wurde ein Versuch unternommen das Supply Chain Management zu standardisieren. Es spiegelt eine idealisierte Supply Chain wieder und es können die einzelnen Abläufe mit Kennzahlen gemessen werden.

 

Das SCOR-Modell umfasst vier Stufen

Top Level

Definieren des Umfangs und des Inhalts des Supply Chain Management (SCM)
Untergliedert sich in Planen, Beschaffen, herstellen, Liefern und Zurückführen

 

Configuration Level

Die Ebenen des Supply Chain Management (SCM) auf Höhe des Top Levels werden in Teilprozesse zerlegt.

 

Process-Element-Level

Zerlegen der Prozess Kategorien in einzelne Prozess Elemente

 

Implementation-Element-Level

Genauere Beschreibung der Prozess Elemente

 

Kennzahlen des SCOR im Supply Chain Management (SCM)

  • On Time Delivery to Request
  • On Time Delivery to Commit
  • Oder Fulfillement Leadtime
  • Upside Production Flexibility
  • Total Supply Chain Costs
  • Cash-to-Cash-Cycle
  • Kapitalumschlag

 

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